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elo:enterprise_und_professional

ELOenterprise und ELOprofessional

Wann benötigt der Kunde ELOenterprise?

  • Mehrmandantenfähigkeit: unterschiedliche ELO-AccessManager
  • Verteilbarkeit: Installation auf mehreren Servern ist möglich (Lastverteilung)
    • insbesondere für Volltext interessant
    • oder für die Verteilung der ElasticSearch auf einen Cluster.
  • Betriebssystem: soweit bekannt ist die Installation von ELOprofessional nach wie vor nur auf Windows-Servern vorgesehen, unterstützt und lizenztechnisch erlaubt
  • Max-Dok-Anzahl: theoretisch unterstützt Professional hier 10 Mio oder 100 Mio. Dokumente pro Archiv. So wurde es einmal in einer Schulung festgehalten. Ob das wirklich eine feste Grenze ist, ist nicht bekannt.
    • Dieses Limit gibt es bei ELOenterprise nicht wirklich, hier ist der Ansatz 2 Mrd pro Archiv (Maximalwert objid mit aktueller Definition).

Rein generell muss gesagt werden, dass der Hersteller leider keine globale Aufstellung über Professional und Enterprise Features pflegt, somit ist es für viele Partner auch schwierig auf etwas zu verweisen, das hier Hand und Fuß hat. Solange ein Hersteller so etwas nicht aufweisen kann, dann gibt es meist intern keine echten Fahrpläne/Roadmaps für Erhaltung/Darstellung dieser Features.

Wie Enterprise ist Enterprise bei ELO?

Das ist Geschmacksfrage. ELO hat hier immer wieder die Angewohnheit „technische Schulden“ einzukaufen, die wiederum die Business Partner oder Kunden mit Zeiteinsatz füllen müssen. Das passiert seit gefühlt 20 Jahren immer und immer wieder.

Beispiele:

  • Flows Einsatz bei mehreren Archiven
    • Handarbeit bei Installation und Update
    • Komponenten müssen hier immer wieder neu bereitgestellt werden
  • ESearch Indizierung:
    • keine Metriken vorhanden, die Auskunft über Fehler oder Warnungen geben.
      • insbesondere ein Hit, wenn jemand beim Typisieren von Generation 1 Masken ausrutscht
      • dann könnte es sein, dass tausende Objekte aus dem ESearch Index rausfallen
    • Keine Möglichkeit den Indexer von der Priorität her festzulegen (bspw. von 09:00-17:00 Uhr mit niedriger Priorität, um das System zu schonen, oder generell Start/Stop Automatik).
    • Keine Backup/Restore Funktionalität vorhanden
    • bei ESearch Neuindizierungen müssen hier teilweise bei großen Archiven Ressourcen abgestellt werden, die den Prozess kontrollieren/starten/stoppen.
  • Auth2/ELOauth/Loginschnittstelle alt/Loginschnittstelle neu
    • hier gilt immer das Prinzip „Panta Rhei“. Alles fließt
    • Ein Modul löst das andere ab

Hier haben wir schon Winkelzüge von den „Großen“, also hier braucht der Consultant dann immer wieder Zeit um nachzubessern. Fitte Partner können sich hier dann immer wieder aufs „Neue“ auszeichnen. Ob das jetzt etwas zynisch ist: nein, es ist halt so. Man kann in Zeiten von Claude, Codex und Co. ohnehin immer wieder neue Programme liefern, die dem gerecht werden. Aber auch hier ist der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen, vor allem gilt hier auch wiederum: mehr Möglichkeiten erfordern mehr „Fleiß“. Ansonsten wacht man hier binnen kürzester Zeit mit einer Codebasis auf, für die es dann speziell trainierte KIs braucht oder wiederum Senior Devs, die den Schaden mal wegprompten. ELO hat hier dann aber halt immer den Ruf etwas „hintendran“ zu sein.

elo/enterprise_und_professional.txt · Zuletzt geändert: 2026/05/06 11:45 von 84.20.184.166